James Newton Howard – Das Beste aus 30 Jahren Hollywood

James Newton Howard – Das Beste aus 30 Jahren Hollywood

23.11.2017, Rosengarten Mannheim

James Newton Howard gab sich am Donnerstag in Mannheim die Ehre.

Der 8-Fach Oscar Nominierte, Grammy und Emmy Presiträger, James Newton Howard, ist einer der bekanntesten Filmmusik Komponisten unserer Zeit und zeigte auf spezielle Art und weiße, einen kleinen Auszug seiner insgesamt mehr als 120 atemberaubenden Werke.

Synchron zu den teilweise kompletten Filmszenen aus diversen Filmen wie die Tribute von Panem, Snow White and the Huntsman, Peter Pan, Snow falling on cedars, sowie The Sixth Sense und The Dark Night, dirigierte Howard das 100 Mann und Frau Starke Orchester und den Chor.

Es ist gigantisch und faszinierend zugleich, Filmszenen auf einer Leinwand zu sehen und die Musik Live von einem Orchester gespielt zu hören, welche natürlich stets im Vordergrund stand. . Howard brachte einem dadurch den Film noch näher, näher als jedes Kino der Welt, denn hier benötigte man keinen Dolby THX Souround Sound oder andere Technische High-End Lösungen. Es ist als säße man Live bei den Arbeiten für den Film mit im Studio.

James Newton Howard zeigte auch eine Szene aus „King Kong“, in der er deutlich machte, was ein Film zunächst ohne Musik darstellt und dann die gleiche Szene eben mit Musik. Es war beeindruckend zu sehen und zu hören, wie sich die Szenen verändern, wenn die richtige Musik dahinter liegt.

Ein ebenso tolles Highlight war, dass die Lichttechniker die eigentliche Beleuchtung der Bühne als Ambilight nutzten und so Emotionen durch verschiedenste Farbgebungen mehr zur Geltung brachten. 

Nicht umsonst erhielt James Newton Howard am Ende seines Konzertes eine 5 Minütige standing Ovation und wurde sowie das Orchester, der Chor als auch die Solo Künstler Stark bejubelt.

Insgesamt spielte Howard die Imposantesten Werke aus die Tribute von Panem, Peter Pan, Snow White and the Huntsman, Dinosaur, The Sixth Sense, Dave, Pretty Woman, Snow falling on cedars, The Village, Blood Diamond, The Darknight, Maleficent und einige mehr.

Biografie

James Newton Howard stammt ursprünglich aus einer Musiker Familie, wodurch er sozusagen die Musik bereits in die Wiege gelegt bekam. Von seiner Großmutter inspiriert, einer klassischen Geigerin, begann er im Alter von gerade mal 4 Jahren Klavierunterricht zu nehmen, was er später an der Music Academy of the West in Santa Barbara und der USC School of Music auch studierte. Nach dem Ende seiner Ausbildung ging er bei dem Legendären Arrangeur Marty Paich in die Lehre, der Ihm die Orchester-Kompostion lehrte. 

Seiner Klassischen Ausbildung zum Trotz, interessierte sich Howard aber auch immer für Rock- und Pop-Musik, in welcher er sich auch in jungen Jahren versuchte und auch als Musiker, Arrangeur, Songwriter und Produzent unter Beweis stellen konnte.

Seine ersten Studio- und Tournee Erfahrungen sammelte Howard unter anderem in der Zusammenarbeit mit zahlreichen Künstlern wie Elton John, Crosby, Stills & Nash, Barbara Steisand, Earth wind and Fire, Bob Seger, Rod Steward, Toto, Glenn Frey, Diana Ross, Carly Simon, Olivia Newton-John, Randy Newman, Ricki Lee Jones und Chaka Khan.

1985 bekam Howard mit „Head Office“ seinen ersten Auftrag im Filmgeschäft und wusste fortan, was seine Berufung war, nämlich die Filmmusik. Seitdem komponierte Howard jede Menge Kompositionen auf eine beeindruckende Art und Weiße.

Neben seinen Werken für Film und TV komponierte er aber auch zwei Konzertstücke für das renomierte Pacific Symphonie Orchester, welches im Jahr 2009 sein Werk „I would Plant a Tree“ und „Violin and Orchestra“ im März 2015 Uraufgeführt wurde.

Auch mit den prestigeträchtigen Henry Mancini Award for Lifetime Achievement der ASCAP-Stiftung und dem BMI Lifetime Achievement Award wurde Howard für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Derzeit arbeitet Howard am Henry Mancini Institute der Universty of Miami.

Fazit

Wer also noch die Chance hat, dieses beeindruckende und packende Erlebnis sehen und hören zu können, sollte sich schnell Tickets holen. Es Lohnt sich wirklich und lässt einem Filme mit ganz anderen Augen erblicken, als man es bisher kannte.

Weitere Termine

 

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About the author: Kerstin